


Die Flötengruppen haben an der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt schon eine richtige Tradition. Kinder ab dem Schulalter lernen zusammen das Instrument spielen, dazu noch Noten lesen, und was man zum Musizieren in der Gruppe noch so braucht und wissen muß. Im Vordergrund steht dabei, wie bei fast allen musikalischen Aktionen in der Kultur- und Kinderkirche, daß von Anfang an gemeinsam musiziert wird. Denn eine Flöte klingt alleine zwar schon ganz schön, aber in der großen Gruppe mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Baßflöten macht es doch noch viel mehr Spaß – für Spieler und Zuhörer.
Die Flötengruppen werden seit 2006 von Rob Bauer geleitet. Jeden Mittwoch nachmittag wird geprobt und es werden neue musikalische Dinge kennengelernt. Regelmäße Auftritte in der Kultur- und Kinderkirche, aber auch an anderen Orten in der ganzen Region geben zusätzlichen Ansporn zum Üben und zeigen die musikalische Vielseitigkeit der als Ensemble mittlerweile schon richtig routinierten jungen Musiker.

Seit 2006 gibt es in Eichstädt die Möglichkeit, ein Blechblasinstrument spielen zu lernen. Zur Auswahl stehen Posaune, Trompete oder Horn. Auch hier findet das Kennenlernen des Instrumentes und seiner Töne und Klänge gemeinsam in einer kleinen Gruppe statt. Es ist dabei möglich, während des ersten Unterrichtsjahres auf einem Leihinstrument zu spielen.

Seit 2006 können Kinder ab dem 2. Schuljahr, Jugendliche und Erwachsene bei Silvia Bauer (Diplom-Instrumentalpädagogin, Hochschule für Musik »Hanns Eisler«, Berlin) das Schlagzeugspielen erlernen.
Im Einzelunterricht liegt zunächst der Schwerpunkt bei allen ohne instrumentale Vorkenntnisse auf dem Rhythmuserleben und -erfassen, sowie auf dem Notenlesenlernen.
Darüber hinaus werden am Schlagzeug eigene Ideen erforscht, und im weiteren Verlauf Grundrhythmen, das Spielen und Begleiten von Songs sowie verschiedene Stilistiken erlernt.
Der eigene Musikgeschmack spielt dabei eine wichtige Rolle.
Mit diesem Rüstzeug ist bald das Gründen einer eigenen Band oder das Spielen in Ensembles ein Kinderspiel.
Damit diese wichtigen musikalischen Erfahrungen nicht zu lange auf sich warten lassen, finden sich regelmäßig im Schuljahr die Trommelschüler zu Percussion-Ensembles zusammen oder unterstützen als solche die Bläserformationen der Kultur- und Kinderkirche bei Konzerten.

Seit 2009 könnt Ihr in Eichstädt Saxophon oder Querflöte spielen lernen. Der Unterricht bei Nico Lohmann findet montags in der Kultur- und Kinderkirche statt, und zwar entweder einzeln oder in passenden Zweiergruppen.

Die jungen Flötisten, Schlagzeuger und Blechbläser sind in Eichstädt und in der Region regelmäßig in Konzerten zu hören. Zu einem Konzert zu kommen und zuzuhören ist für alle Interessenten eine tolle Gelegenheit, die Musik der einzelnen Gruppen kennenzulernen – und vielleicht seid Ihr ja bei einem der nächsten Konzerte schon selbst mit dabei?

Der Kinderchor besteht erst seit März 2007. Für den Kinderchor sind alle Kinder ab der 2. bis zur 4./5. Klasse willkommen. Der Kinderchor probt jeden Dienstag von 16.30 bis 17.15 Uhr in der Kultur- und Kinderkirche in Eichstädt. Nähere Auskünfte erteilt Frau Ohse.

Der Ökumenische Chor setzt sich aus Sängerinnen und Sängern aus der Region Oberkrämer und der Stadt Velten zusammen. Einige von ihnen gehören der katholischen Kirche an, andere gar keiner Religion, doch der Großteil der Sänger ist Mitglied der evangelischen Kirche.
Für die 30 Mitglieder gibt es im Jahr 2 größere Auftritte hier in der Region, einer im Frühling / Anfang Sommer und einer Ende November/Dezember. Ca.3-4x gestaltet der Chor pro Jahr einen Gottesdienst in der Region musikalisch aus. Geprobt wird jeden Donnerstag von 19.30 – 21.00 im Kirchenschiff der Kultur- und Kinderkirche in Eichstädt.
Im Januar eines jeden Jahres finden die Kindersingtage in Waldsieversdorf statt. Es gibt üblicherweise drei Aufführungen, die in Velten, Birkenwerder und natürlich in Eichstädt stattfinden. Einstudiert wird ein Singspiel mit fröhlichen aber auch nachdenklichen Texten, mit neuen Liedern und musikalischen Anleihen aus Rock und Pop. Neben dem Singen können alle, die ein Instrument spielen, dieses in jedem Fall mitbringen, auch, wer erst drei Töne spielen kann.
Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes der musikalischen Arbeit in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt ist, daß die Grenzen zwischen Konzerten auf professionellem Niveau und der Musik für und mit Kindern und Jugendlichen oft überschritten werden.
Das bedeutet einerseits, daß die Abende beispielsweise der Konzertreihe Eichstädter Ohrenweide so gestaltet und präsentiert werden, daß die Musik auch für junge Zuhörer ansprechend und interessant wird. Außerdem gibt es regelmäßig Gastspiele professioneller Musiker, bei denen Musik der Kinder und Jugendlichen in das Programm des Abends eingebunden wird, so daß eine echte künstleriche Begegnung passiert zwischen der Bühnenerfahrung erwachsener Berufsmusiker und der Unvoreingenommenheit der jungen Instrumentalisten.