Feuerwerk aus JazzDas Larry Porter Trio zu Gast in der KulturkircheEin wahres Feuerwerk an Jazzvariationen erlebten die Gäste am Freitagabend in der Kulturkirche. Im Rahmen der \"Eichstädter Ohrenweide\" gab das \"Larry Porter Trio\" Kostproben seines Könnens und zog die etwa 55 Zuhörer in seinen Bann. Larry Porter (Bild), ein internationaler Jazzmusiker und Komponist aus den USA, der einige Jazz-Preise gewonnen hat und mit verschiedenen Jazz-Größen zusammengearbeitet hat, brillierte am Klavier genauso wie Marco Chacón (Chile) am Kontrabass und Alex Huber (Schweiz) am Schlagzeug. Die spannende Frage des Abends war, ob ein harmonisches Zusammenspiel der drei klassischen Instrumente gelingen würde. Das Trio gab seine Antwort schon in den ersten Stücken und schöpfte die Möglichkeiten des Dreiklangs voll aus. Das Publikum war begeistert und spendete nach jeder Ballade viel Applaus. Die Musiker spielten Titel, wie \"Berge\", \"Samba for Larry\", \"Leben und Sehen\", \"Verrückter Fluss\", \"Schmetterling\" sowie \"Ein Walzer\" und entführten die Musikfreunde in die Welt des modernen Jazz. Dabei wurden die traditionellen Grenzen häufig überschritten. Das nächste Konzert der Reihe \"Eichstädter Ohrenweide\" ist am Freitag, 19. März. Dann spielen Maja Joel, Souleymane Toure mit der Band Easy Going auf. Peter Wilkening- Oranienburger Generalanzeiger vom 20.02.10 |
Jingle Bells mit Schlagzeug-SoloBlue Wednesday und Cookies verjazzen englischsprachige WeihnachtsliederEin mit mehr als 30 Mitwirkenden fast aus den Nähten platzender Bühnenraum, eine mit Besuchern gut gefüllte Kultur- und Kinderkirche und eine große, wunderbar einfarbig geschmückte Tanne ergaben am Freitagabend die Zutaten von „Blue Christmas“. Unter dieses Motto hatte Rob Bauer das Konzert seiner in Berlin ansässigen jazzenden Chorvereinigung „Blue Wednesday“ gestellt. Und da er hier an diesem Ort Lehrer für Blechblasinstrumente und Leiter des Eichstädter Kinder- und Jugendorchesters „Cookies“ ist, fügte er beide Klangkörper erstmals zusammen. Bauer formte aus rhythmischem Jazzgesang und den Tönen von Trompeten, Posaunen, Saxophonen und Flöten ein besonderes Klangerlebnis. Das blieb zwar mit bekannten angloamerikanischen Melodienfolgen ganz der Adventszeit verhaftet, geriet aber losgelöst von gewohnter romantisierender Vorweihnachtsseligkeit. Manche Lieder würden zurzeit in der Öffentlichkeit so oft gespielt, dass man sie nicht mehr hören könne, gab Rob Bauer zu. Er kleidete sie daher für seine „Blue Christmas“ in ein andersfarbiges musikalisches Gewand. Dazu hatte er neue Arrangements geschrieben, ließ von seinen Chorsängern auch die eine oder andere Stelle mehrmals variieren und stellte das Ganze in einen szenischen Ablauf. „Hier kommen wir singend zwischen grünen Blättern geschritten, dass man uns gut sehen kann: Liebe und Freude sollen zu Euch kommen und auch ein glückliches Weihnachtsfest.“ Mit diesen, in Englisch gesungenen Textzeilen, schritten die Sänger als Sternsinger in den Altarraum. Das symbolisierten sie mit einem Papierstern, den sie feierlich vor sich her trugen. Und da das Ganze die Überschrift „Blue Christmas“ trug, gaben die Chormitglieder dieser Farbe mit einem Schal, einer Jacke, einem Tuch oder anderen Accessoires besonderen Ausdruck. Als sie die Ankunft von Santa Claus auf seinem Rentier-Schlitten besangen, umhüllten sie die Szene mit sich bewegenden blauen Tuch-Wogen. Und als sie die Kälte des Winters demonstrierten, setzten sie sich Mützen auf, zogen sich Handschuhe an und banden sich Wollschals um den Hals. Das alles im swingend-jazzigen Rhythmus, ob bei „White Christmas“, im „Winter Wonderland“ oder wenn sie der „Mami“ unterstellten, den Weihnachtsmann geküsst zu haben. Vor allem die frisch-fröhlichen, musikalisch entstaubten Lieder, bei denen Rob Bauer fast tanzend dirigierte, waren es, die das Publikum mitrissen. Wenn dann „Jingle Bells“ mit heftigem Schlagzeug-Solo und warmem Kontrabass aufpoliert wurden und die „Cookies“ mit jubelndem Bläserklang einfielen, dann schwoll der Beifall an. Das galt vor allem für Rudolph, das Rentier, bei dem alle sichtlich Spaß hatten: die Jazzsinger, die „Cookies“ und das mit den Füßen wippende Publikum. Eine Stimmung, die sich beim Abschlussbild noch einmal steigerte, als die jungen Musiker den Gesang der „Blue Wednesday“ nun ihrerseits in rhythmische Bewegungen umsetzten. Rotraud Wieland- Märkische Allgemeine Zeitung vom 14.12.09 |
Weltbeweger aus EichstädtStiftung würdigt Engagement für KuKi-KircheStellvertretend für das Engagement des Förderkreises der Kultur- und Kinderkirche in Eichstädt wurde am Montag die Initiatorin der Einrichtung, die frühere Kirchen-Kantorin Gisela Semper, als Weltbewegerin ausgezeichnet. Die Musikerin erhielt vom früheren Berliner Wirtschaftssenator Elmar Pieroth eine Urkunde der Stiftung Bürgermut, die mehr als 1 000 Weltbeweger in Deutschland auszeichnen will. In einer kleinen Runde in der Kultur- und Kinderkirche erinnerten mehrere Redner an die ersten Gehversuche des Förderkreises, der sich vor vier Jahren gegründet hat. Damals gab es die mutige Idee, aus dem selten genutzten Gotteshaus ein Zentrum für Musik, Theater, Konzerte, Ausstellungen sowie für kirchliche Angelegenheiten zu etablieren. \"Keiner wusste, ob das Konzept funktioniert\", erinnerte sich gestern die zweite Vorsitzende Michaela Dingler an die ersten Gehversuche. Es funktionierte so gut, dass das Projekt heute Vorbild-Charakter hat. - Oranienburger Generalanzeiger vom 12.10.09 |
Kerzen vor dem BürgermeisteramtGesprächsrunde in der Kultur- und Kinderkirche erinnerte an die friedliche RevolutionSie waren viele. Und sie waren sich einig. 70 000 Menschen demonstrierten am 9. Oktober 1989 in Leipzig. Dass die Sicherheitskräfte damals nicht einschritten – das Wunder von Leipzig. Was geschah in diesen Wendetagen hier in der Region? Zu einer persönlichen Rückschau, zu einem „Gespräch über die Einheit“ lud am Sonnabend die Eichstädter Kultur- und Kinderkirche. Auf dem Podium: Harry Sallowski, damals Pfarrer in Vehlefanz, Dieter Blumberg, ehemaliger Bürgermeister von Schwante, und andere. „Auch wir haben damals am 9. Oktober im Kreis zusammengesessen“, erinnert sich Harry Sallowski. Vor dem Bürgermeisteramt hätten Menschen Kerzen aufgestellt. „Das Gefühl, dass damals etwas auf der Kippe stand, hatte ich jedoch nicht.“ Am Tag zuvor hatte der 1930 geborene Sallowski Besuch von einem unbekannten Mann bekommen. Ob denn auch in der Region Friedensgebete abgehalten würden? Und wo? Sallowski beschloss, Fürbittengebete abzuhalten. „Gleich am ersten Abend waren 20 Leute da.“ Die Gruppe beginnt, sich regelmäßig zu treffen. „Wir haben mithilfe des Evangeliums Fragen nach Veränderung gestellt“, sagt Sallowski. Vertreter der Umweltbibliothek und des Neuen Forums kommen nach Vehlefanz und berichten von ihrer Arbeit. Damals, erinnert sich Sallowski, sei „ständig Armee durchs Dorf gefahren“. An dem Tag, an dem im Schwantener Pfarrhaus die SPD gegründet worden sei, wäre das Dorf von Stasi-Leuten umstellt gewesen. Die Parteigründung am 7. Oktober entgeht ihnen trotzdem. „Die haben damals angenommen, die SPD würde in Marwitz gegründet werden.“ Anders als Sallowski hat Dieter Blumberg damals durchaus „Angst vor Eskalation“. Er erinnert sich jedoch auch an die Euphorie des Wendeherbstes. Viele Menschen hätten sich in diesen Monaten „richtig freigemacht“. Der Euphorie sei jedoch die Ernüchterung „auf dem Fuß gefolgt“. „Wenn man an all die denkt, die danach keine Chance mehr auf Arbeit hatten.“ Frauke Herweg- Märkische Allgemeine Zeitung vom 12.10.09 |
Mit Ideen und CharmeAuszeichnung für die Kultur- und Kinderkirche EichstädtWenn am kommenden Montag die Kirchenmusikerin Gisela Semper für ihr früheres Engagement in der Eichstädter Kirche ausgezeichnet wird, ist das ein großes Lob für alle, die sich damals und bis heute hier engagiert haben. „Gemeinsam mehr verändern“ ist das Motto der 2007 gegründeten Berliner Stiftung Bürgermut, deren Gründer und Vorstand Elmar Pieroth das Konzept der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt lobt: „Es kann aktive Menschen in ganz Deutschland inspirieren und regt zur Nachahmung an.“ Im Oktober 2004 war auf Initiative Gisela Sempers der Förderverein für die Kultur- und Kinderkirche Eichstädt gegründet worden. Zu der Zeit wirkte die heute in Dresden lebende Kirchenmusikerin im Kirchenkreis Oranienburg. Damals hatte sie noch in Marwitz Musikunterricht angeboten. Mit dem neuen Konzept für die Kirche im Nachbardorf jedoch sollte dort ein neues Zentrum auch für Musik entstehen. Um den Kirchenraum künftig für Lesungen, Theater und eben Konzerte nutzen zu können, waren einige Baumaßnahmen nötig. Gisela Sempers Ideen überzeugten: Über den Kirchenkreis wurden der Bau einer Küche und Toiletten finanziert. Eine zentrale Kulturstätte für Oberkrämer könne das werden, spekulierte damals der Pfarrer der Dreieinigkeitskirchengemeinde Vehlefanz, Thomas Köhler, der auch für Eichstädt zuständig ist. Im August 2005 wurde die Kirche, die nun über die Funktion als Gotteshaus hinaus auch Begegnungs- und Kulturstätte geworden ist, eröffnet. Köhler hatte Recht: Schon damals war der Andrang groß. Und die Nachfrage ist ungebrochen. Die Konzerte der jazzig angehauchten Reihe „Ohrenweide“ sind stets sehr gut besucht, es gibt Vorträge, Theater für Erwachsene und Kinder, manchmal auch Diskussionsrunden. So wird am kommenden Sonnabend ab 19 Uhr mit Gästen über die Wendezeit gesprochen. Stets werden Veranstaltungen auf charmante Art unterstützt durch die Fördervereinsmitglieder, die so manches Mal mit thematisch passenden Büfetts überraschen. Wichtiges Standbein bleibt der Musikunterricht, ob Orgel, Posaune, Schlagzeug oder Horn, das Angebot ist beachtlich. Ausgezeichnet wird das Projekt und insbesondere die einstige Initiatorin Gisela Semper nun mit einem Zertifikat. Auch die Schirmherrin der Kultur- und Kinderkirche, Kara Huber, wird zur kleinen Feierstunde am kommenden Montag erwartet. Karen Grunow- Märkische Allgemeine Zeitung vom 05.10.09 |
Glückliche WeltbewegerDie Initiatorin der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt, Gisela Semper, gestern geehrtJedes Mal, wenn bei einem Konzert alle Plätze in der Kirche besetzt sind, der Applaus für die Musiker nicht enden will, ist diese Begeisterung natürlich auch für das Engagement der Mitglieder des Förderkreises der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt eine wunderbare Bestätigung. Doch Momente wie der gestrige Nachmittag, als mit der Ehrung durch die Berliner Stiftung Bürgermut das Konzept der „KuKi“ und die Menschen dahinter offiziell gewürdigt wurden, sind dennoch etwas ganz Besonderes. Eigens war Gisela Semper angereist, die heute als Kirchenmusikerin in Dresden-Trachau arbeitet. 2004 hatte sie, in dieser Funktion damals beim Kirchenkreis Oranienburg tätig, die Kultur- und Kinderkirche angestoßen. So wurde dieser Nachmittag vor allem einer der schönen Erinnerungen. Alle, erzählte Michaela Dingler, heute die stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises, seien damals von Sempers Idee wie elektrisiert gewesen. Gisela Semper hatte für den 29. September 2004 Leute aus der gesamten Region nach Eichstädt eingeladen, um ihren Traum eines regionalen kirchenmusikalischen Zentrums vorzustellen, in dem es künftig Lernangebote für jedermann, Konzerte, Vorträge, Theater geben sollte. Als Gisela Semper zuvor die Kirche in Augenschein genommen hatte, gab es „nur eine spärliche Glühlampe über dem Eingang und gestapelte Kirchenbänke auf der Empore“. Sie habe dann einfach gesungen und sofort gefühlt, „hier bist du richtig“. Der Kirchenkreis sorgte mit 55 000 Euro für Heizung, Küche und Sanitärbereich. Heute finanziert der Förderkreis den Betrieb der Kirche durch seine Mitglieder, Spenden, Sponsoren, die Vermietung des Raumes für Familienfeiern. Allein 15 000 Euro konnten durch den Förderkreis in die Kirche investiert werden. Sichtbar gerührt dankte Schirmherrin Kara Huber der Initiatorin Gisela Semper, erinnerte auch an Skepsis, die anfangs dem Projekt entgegenschlug. „Hier kann man sich wohlfühlen“, zeigte sich Elmar Pieroth, Gründer der Stiftung Bürgermut, begeistert. Ein Projekt, das „verändert, motiviert und inspiriert“ sei die KuKi, ein Vorbild für andere. Derweil er sprach, übte Musiklehrer Nico Lohmann auf der Empore über dem Altar mit Schülern das Flötenspiel. Besser lässt sich wohl kaum illustrieren, wie lebendig dieser Raum heute genutzt wird. Karen Grunow- Märkische Allgemeine Zeitung vom 05.10.09 |
Jazz vom FeinstenKonzert in der Kultur- und Kinderkirche mit \"Sublim\"\"Sie haben vielleicht gemerkt, wir spielen alles außer Vier-Viertel\", sagt Angelika Niescier mit einem spitzbübischen Lächeln ans Publikum gewandt. Es ist wahrlich keine leichte Jazz-Kost, die die renommierte Saxophonistin mit ihrer Band \"Sublim\" in der Eichstädter Kultur- und Kinderkirche bietet: krumme Takte, lange Stücke, viele Improvisationen - Free Jazz über weite Strecken, mitunter durchaus sperrig. Dennoch schaffen es die drei Musiker, die etwa 60Besucher für sich einzunehmen. Nicht zuletzt dank der Ohrenweide-Konzertreihe sind die Gäste an experimentelle Töne in der Kultur- und Kinderkirche gewöhnt. Dass deren Akustik geradezu geschaffen ist für kleine Konzerte, zeigt sich einmal mehr: Passend zum Bandnamen wirkt die Musik dank des fantastischen Klangs tatsächlich sublim - also gleichwohl subtil wie erhaben - auf den Zuhörer, selbst wenn dieser kein Jazz-Experte ist. Was Schlagzeug, Bass und natürlich das Saxophon der Frontfrau da abfeuern, ist über jeden Zweifel erhaben - etwa, wenn ein polnisches Volkslied dank wilder Improvisationen in Samba-Rhythmen gipfelt, und Schlagzeuger Christoph Hillmann dann noch mit völliger Selbstverständlichkeit ein Husten aus dem Publikum in sein Solo einbaut. Dafür gibt\'s immer wieder Zwischenapplaus und begeisterte Pfiffe, auch wenn \"das hier sicherlich kein Raum voller Free-Jazz-Fans ist\", wie Wolfgang Sack schmunzelnd feststellt. Selbst Jazz-Pianist, zeigt sich der Bärenklauer geradezu begeistert davon, \"dass in so einem kleinen Nest solche herausragenden Musiker auftreten\" - hoffentlich nicht zum letzten Mal. - Oranienburger Generalanzeiger vom 04.10.09 |
Saxophon in höchsten TönenAngelika Niescier und Ensemble krönten den Oberkrämer KulturherbstMit einem Jazzkonzert der Sonderklasse wurde am Freitagabend in der Kultur- und Kinderkirche der Kulturherbst Oberkrämer gekrönt. Möglicherweise hatte der eine oder andere Anfangsschwierigkeiten, sich neuen Hörgewohnheiten zu öffnen. Doch schon beim zweiten, dritten Stück zogen Saxophonistin Angelika Niescier und ihre beiden Ensemble-Mitglieder das Publikum in einen Sog von bildstark-vibrierenden Tonstrukturen. Die konnten mal kraftvoll-intensiv, mal von klar glänzender Präsenz sein. Mit ihrer energiegeladenen Spiel-Akrobatik schien sich die Saxophonistin über alle technisch bedingten Grenzen hinwegzusetzen. In atemberaubenden Tempi jonglierte sie mit Tönen und Tonfolgen, formte sie zu musikalischen Gebilden, die die Fantasie der Besucher Achterbahn fahren ließen. Der das Saxophon manchmal umschmeichelnde, manchmal grimmig aufbegehrende Kontrabass (Sebastian Räther) versuchte, sich dem Dialog zu stellen. Christoph Hillmann an den Drums feuerte in vielseitig-virtuosem Wechselspiel das Geschehen bis zur Ekstase an oder glättete es mit monologisierenden Improvisationen, die er manchmal bis ins Lyrische zu verfeinern verstand. „Sublim“ nennt sich die Formation, zu der eigentlich noch der Pianist Florian Weber gehört. Ein Quartett, das Angelika Niescier im Jahre 2000 gründete. Das war kurz nach ihrer Ausbildung an der Essener Folkwangschule und vor ihrem Start als „aufregendste Stimme im deutschen Jazz“, die der Szene neue Impulse verleiht. Neben verschiedenen Auszeichnungen hat die Gruppe jüngst für die CD „Sublim III“ den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik erhalten und ist für den Jahrespreis 2009 nominiert. Auf ihr sind Stücke versammelt, die die drei Musiker auch in der Eichstädter Kultur- und Kinderkirche spielten. Vielleicht sollte man besser sagen „aufführten“. Denn die von Angelika Niescier komponierten Titel dauerten bis zu 15Minuten und kamen einer Performance gleich. Bei „Bill“ hatte die Niescier einen Dürrenmattschen Anti-Helden nachgezeichnet, bei „Ca ja mysle“ eine aufsässige Bauersfrau aus ihrer polnischen Heimat. Ein Stück, das überquoll von folkloristischem Rhythmus und von Lebensfreude. Ganz im Gegensatz dazu „Urban“. Mit dieser Komposition setzte sie den Moloch Großstadt in Szene. Saxophon, Bass, vor allem die Drums „malen“ düstere Szenen von der Verlorenheit der Kreatur. Großartig! Da half nur noch eine Zugabe von leichterer Hand, um die Gemüter auf dem Nachhauseweg wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Rotraud Wieland- Märkische Allgemeine Zeitung vom 01.10.09 |
Musikmarathon in EichstädtKultur- und Kinderkirche feiert in neuen DimensionenDas Eichstädter Musikfest unter Leitung des Jazzpianisten Wolfgang Sack wird heute in der Kultur- und Kinderkirche gefeiert. Vier Stunden spielen 30 Musiker aus verschiedenen Genres. Der Jazzpianist Wolfgang Sack, der seit 1995 in Bärenklau wohnt, lädt seit acht Jahren zu Musikfesten ein. Dafür wurde das heimische Grundstück inzwischen zu klein, erstmals wird in diesem Jahr in die Kultur- und Kinderkirche Eichstädt eingeladen. Hier beginnt um 17 Uhr ein Programm mit vielen Akteuren: Der Bläserchor Schwante-Bötzow bietet Dixieland und heitere Volkslieder, ein Posaunenquartett kommt mit Musik von Gospel bis Jazz, Martin Schmidt und Band haben Rock und Pop der letzten 30 Jahre im Gepäck, das Manou-Quartett bietet klassische Musik von Schubert bis Tango. Außerdem treten das Celloduo Steline, die Kinderband The Musicschool und das Modern-Jazztrio Symbol auf. Auch Organisator Wolfgang Sack ist zu hören, nämlich dann, wenn das Duo Jazzpiano im Doppelpack spielt. Darin spielen Wolfgang Sack und Gerd Salzmann. Der Maler Uwe Müller-Fabian zeigt seine Bilder, die Firma Historische Bauelemente aus Marwitz kommt mit Gartenmöbeln von anno dunnemals. Eintritt ist frei. MAZ- Märkische Allgemeine Zeitung vom 28.08.09 |
Von Chile nach EichstädtMarco Chacón unterrichtet jeden Donnerstag in der Kultur- und KinderkircheRob Bauer initiierte in der Kultur- und Kinderkirche nicht nur die Veranstaltungsreihe „Ohrenweide“, er führt auch den von Kantorin Gisela Semper übernommenen Musikunterricht zusammen mit seiner Frau Silvia und Nico Lohmann fort. Gerade hat er das Angebot für die Instrumente Gitarre und Bass erweitert. Und er ist stolz, mit Marco Chacón einen Lehrer gewonnen zu haben, den er als exzellenten Musiker einschätzt und dessen Namen man sich gut merken sollte. Entdeckt hat er den talentierten Gitarristen und Bassisten an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden, wo Rob Bauer unterrichtet und Marco Chacón gerade seine Ausbildung beendet hat. Da das Wetter umgeschlagen ist, kommt Marco Chacón zu seinem Unterricht etwas zu leicht bekleidet nach Eichstädt. Er fröstelt etwas, aber in seinem Gesicht strahlt die Sonne, die chilenische, mit der er aufgewachsen ist. Und natürlich ist er als der neue Musiklehrer mit seinen beiden großen Instrumenten über den Schultern nicht zu übersehen. Dabei hat er den Bass noch gar nicht dabei, denn für dieses Instrument gibt es bisher noch keine Schüler-Anmeldungen. Marco Chacón befindet sich gerade in einer Umbruchphase. Zusammen mit seiner Frau, einer Pianistin, die er auf der Hochschule kennengelernt hatte, ist er von Dresden nach Berlin gezogen. Und bevor er sich in der Hauptstadt noch ganz etabliert hatte, machte ihm Rob Bauer den Vorschlag, in Eichstädt zu unterrichten. Ein Angebot, dass der freundliche Chilene gerne annahm. Wobei ihm zugute kommt, dass er sehr gut deutsch spricht. Er ist begeistert von der deutschen Kultur und bei der Musik vor allem von Bach und Richard Strauß. Vor allem aber habe es ihm das vielfältige kulturelle Leben in Berlin angetan. Und sogar den Dialekt verstehe er, auch wenn er ihm etwas zu hart erscheint. Kein Wunder bei einem Mann, dem die Musik durchs Blut fließt, sowohl die südamerikanischen Latino-Rhythmen als auch die furiosen Jazz-Improvisationen. So breit gefächert wie sein Können ist seine Zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppen, Formationen oder Orchestern. Dazu gehört auch „African Aspects“, das Quintett von Silvia und Rob Bauer. Es mache sehr viel Spaß, mit ihm zu spielen, nicht nur weil er ein hervorragender, sondern auch ein kommunikativer Musiker sei, betont Rob Bauer. Eine Eigenschaft, die ihm als Lehrer entgegenkommt. Acht Schüler unterrichtet er zurzeit in Eichstädt. Sie kommen aus dem Ort oder der Umgebung. Er gibt Einzelunterricht oder in Zweiergruppen. „Kinder wollen einfach tun und erst dann begreifen. Erst hören sie, dann spielen sie und dann fragen sie: ’Was ist das?’.“ In seinem Unterricht, so Marco Chacón, wolle er ihnen die Chance geben, gleitend in ihre Entwicklungsmöglichkeiten hineinzuwachsen. Neben dem Lesen der Noten, dem Hören und dem Spielen gelte es also, Bewusstes und Unbewusstes gleichermaßen zu fördern. Das dürfte dem sensibel auf seine Schüler eingehenden Marco Chacón, der sowohl Kinder als auch Erwachsene unterrichtet, bestens gelingen. Das empfindet auch der 15-jährige Nils Feldkeller so, der seinen Lehrer als „echt cool“ bezeichnet. Sein Wunsch, später einmal Rockstar werden zu wollen, dürfte nicht zuletzt aus der Begegnung mit Marco Chacón resultieren. Wenn dieser demnächst wieder einmal in der Kultur- und Kinderkirche auftreten würde, wäre das für seine Schüler sicherlich der beste „Vorführ-Unterricht“ und Ansporn zugleich. Rotraud Wieland- Märkische Allgemeine Zeitung vom 06.08.09 |
Ein Musikfestival mit persönlicher NoteGroßes Fest in der Kultur- und Kinderkirche mit mehr als 30 KünstlernJedenfalls funktioniert so das Leben in der Kuki in Eichstädt. Und Ende August wird es ein „Paradebeispiel“ dieses Miteinanders der Künstlergenerationen geben. Dann bestreiten bei einem Festival junge und gestandene Musiker ein vierstündiges Programm, zu dem alle Musikliebhaber und Freunde der Kuki jetzt schon eingeladen sind. Erdmut Schulze, der Vorsitzende des Förderkreises der Kirche, kann kaum seine Freude und Aufregung verbergen. Am 28. August wird es in Eichstädt eine Art „Pilotfest“ geben, das sich mit ein wenig Glück zu einer Tradition mausern kann. So wie es in Bärenklau schon gelungen ist. Denn dort veranstaltet der Pianist Wolfgang Sack seit acht Jahren ein ganz privates Musikevent, das sich langsam, aber sicher zu einer festen Adresse unter Musikliebhabern entwickelt hat. Bis zu 120 Gäste hat Wolfgang Sack auf seinem Grundstück schon begrüßt. Doch nun ist er dem Ansturm der Besucher nicht mehr gewachsen und möchte sein Fest nach Eichstädt in die Kultur- und Kinderkirche verlagern. „Wir sind von dieser Idee ganz elektrisiert“, sagt Erdmut Schulze. Denn nirgendwo in der Gemeinde bietet sich ein besserer Ort, um gemeinsam Musik zu genießen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. „Und es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn Schüler ihre Lehrer spielen sehen“, weiß Wolfgang Täger vom Förderkreis. Das Ehepaar Bauer zum Beispiel unterrichtet viele Kinder auf verschiedenen Instrumenten in der Kuki. Wenn Robert Bauer am 28. August auftritt, werden ihn sicherlich viele Kinderaugen verfolgen. Das mehrstündige Programm, an dem Wolfgang Sack noch intensiv feilt, wird eine vielversprechende Mischung aus klassischer Bläsermusik, lockeren Posaunenklängen, Rock/Pop der letzten 30 Jahre, Cellomusik und modernen Jazz-Balladen sein. Und alles dargeboten von Musikern aus der Region. Die Kulisse des Festes wird abgerundet mit Bildern des Kunstmalers Uwe Müller-Fabian und mit historischen Gartenmöbeln. Das Eichstädter Musikfest findet am Freitag, 28. August, ab 17 Uhr statt. Andrea Kathert- Märkische Allgemeine Zeitung vom 06.08.09 |
GUTEN MORGENWie die Region Krämer Forst sich auf der Laga präsentiert, wollten Hertha und ich am Wochenende wissen. Ganz schön überrascht waren wir, als wir jede Menge junger Musiker mit Blasinstrumenten auf der Bühne sahen - hat Oberkrämer etwa eine eigene Musikschule? Nein, die Kinder nehmen Unterricht in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt. Lobenswertes Engagement, finden wir. Auch wenn die Töne manchmal etwas schief erklangen, hatte die Gruppe doch spätestens mit der Titelmusik von \"James Bond\" unsere Herzen erobert. Harry Havel- Oranienburger Generalanzeiger vom 28.06.09 |
Eine echte „Ohrenweide“Marimba in der KulturkircheEs war ein Genuss. Die Konzertreihe „Ohrenweide“ in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt ging am Freitagabend mit einem hochkarätigen Konzert vorerst zu Ende. Taiko Saito, eine international bekannte Solistin auf Marimba und Vibraphon, verzückte 40 Besucher. Es war das erste Konzert der in Berlin lebenden japanischen Solistin und Komponistin nach der Geburt ihres Kindes. Für die zweite Konzerthälfte hatte sich die zierliche Frau aus Sapporo Verstärkung mitgebracht. Die 24-jährige Hongkong-Chinesin Sabrina Ma musizierte mit Taiko Saito. „Ich bin praktisch der Lehrling der älteren Freundin“, erklärte Sabrina Ma. Eine ihrer vielen Gemeinsamkeiten: Die beiden Solistinnen studierten in Berlin bei David Friedmanns Jazzvibraphon und Komposition. Die musikalische Sprache der mit internationalen Preisen ausgezeichneten Taiko Saito ist jedoch von verschiedenen Musikrichtungen beeinflusst. In Marwitz begann sie auf der Konzert-Marimba klassisch mit einer Eigenkomposition. Wechselte dann zu einer Art Bossa nova, um schließlich das Vibraphon auch mit zwei Geigenbögen zu streichen. Das waren Klänge, die das Publikum so bisher wahrscheinlich noch nicht gehört hatte. Die sympathische Taiko Saito machte immer wieder eine Pause, um mit Esprit und Witz ihre nicht so bekannten Konzertinstrumente zu erklären. Die Marimba ist größer als das Vibraphon, sie besteht aus Holz, in der Regel Rosenholz. Taiko Saito baute kurz die mächtige Marimba auseinander. „Sie klingt tiefer, das Vibraphon, ähnlich dem Xylophon, höher.“ Aus Afrika stammt die Marimba, ein viel gespieltes Instrument ist es in Mittel- und Südamerika. In den 1930er-Jahren wurde sie von einem US-Amerikaner zur Konzert-Marimba umgebaut. Mit vier Schlägern in der Hand stimmte Taiko Saito ein brasilianisches Liebeslied an. Zwischen harten und zarten Schlägen bewegte sich David Friedmanns Marimba-Komposition „Prison“. Posaunist, Komponist und Arrangeur Rob Bauer, der in der Kultur- und Kinderkirche Musik unterrichtet, hatte Taiko Saito nach Eichstädt geholt. Er kennt sie bereits aus Studienzeiten. Bauer ist die Konzertreihe „Ohrenweide“ zu verdanken, die bereits im dritten Jahr in Eichstädt über die Bühne geht. „Sie wird 2010 mit drei oder vier Konzerten fortgesetzt“, kündigte er an. sim- Märkische Allgemeine Zeitung vom 08.06.09 |
Mit einem Tusch!Gewürdigt: die Arbeit und das Engagement des Förderkreises der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt„Die Kultur- und Kinderkirche steht für den gelungenen Versuch eines Vereins, eine Kirche als geistiges und kulturelles Zentrum einer Gemeinde zu erhalten und sogar zu stärken“, lobte die brandenburgische Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie, Dagmar Ziegler, in ihrer Laudatio. Für die ehrenamtlichen Engagierten des Förderkreises der Kultur- und Kinderkirche ist dieser von der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Brandenburg e. V. überreichte Kulturpreis der erste überhaupt. Erdmut Schulze, der Vorsitzende des Förderkreises, findet die Auszeichnung gleich „doppelt schön“: Denn auch der Gemeinde Oberkrämer gebühre großes Lob, sagt er. „Wir haben einen sehr guten Draht zueinander.“ Deshalb hatte er gestern prompt einen Dankesbrief an Bürgermeister Peter Leys verfasst. Die Gemeinde war es auch, die den eng mit der Kirchengemeinde kooperierenden Förderkreis auf die SGK-Ausschreibung aufmerksam gemacht hatte. Vor einigen Wochen dann schickten die Mitglieder des Kultur- und Kinderkirchen-Vereins ihre Bewerbungsunterlagen zur SGK-Geschäftsstelle nach Potsdam. „67 Bewerbungen gab es insgesamt“, erzählt SGK-Geschäftsführer Christian Maaß. Sieben davon gelangten in die engere Auswahl für den Preis, der am vergangenen Wochenende bereits zum elften Mal vergeben wurde. Maaß gehörte zur Jury, die auch nach Eichstädt reiste, um Ort und Leute kennenzulernen. Einen „sehr professionellen Eindruck“ habe er gewonnen von Angebot und Präsentation, so Maaß. Dabei treffe das Konzept der Kultur- und Kinderkirche den Grundgedanken des Kulturpreises genau: Es ist eine lokale Initiative, die vor allem durch das Engagement der Ehrenamtlichen lebt, und die Menschen der Umgebung anspricht. Und – auch das war bei der Jury-Entscheidung wichtig – die Kirche ist keine „Eintagsfliege“, sondern längst etabliert. „Vor allem durch das ehrenamtliche Wirken des Vereins ist es gelungen, die sanierte Kirche nicht nur als architektonisches, sondern als ein von Menschen er- und belebtes Zentrum des Ortes nicht nur zu erhalten, es konnte vielmehr revitalisiert werden“, kommentierte Dagmar Ziegler die vielfältigen Aktivitäten von Konzerten und Musikunterricht, bis hin zu Vorträgen und Theater- und Chorproben. Erdmut Schulze war gemeinsam mit Michaela Dingler und Irene und Achim Bartz zur Preisverleihung gereist. Erst wenige Tage zuvor kam die Einladung, da ahnten die Förderkreismitglieder schon, dass sie sich wohl gegen die anderen Bewerber durchsetzen konnten. Den Preis teilen sich die Eichstädter nun mit dem Falkenseer Bürgerverein Finkenkrug. Jeweils 1000 Euro konnten beide Preisträger zusätzlich zu Anerkennung und Urkunde einheimsen. Demnächst wird außerdem noch eine Broschüre erscheinen, in der alle 67 Initiativen noch einmal gewürdigt werden. Karen Grunow- Märkische Allgemeine Zeitung vom 31.03.09 |
Preis für KulturkircheSozialdemokratische Gemeinschaft würdigt das EngagementDer Förderkreis der Kultur- und Kinderkirche (KuKi) Eichstädt erhält morgen den Kommunalen Kulturpreis der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK). Die Auszeichnung wird in Potsdam während einer Festveranstaltung übergeben, teilte der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Günther mit. Sie wird für hervorragende kulturelle Initiative und vor allem von ehrenamtlich tätigen Akteuren getragene Projekte verliehen und ist neben der Anerkennung mit einer finanziellen Zuwendung verbunden. Thomas Günther beglückwünschte den Förderkreis, der eine Bereicherung für die Gemeinde Oberkrämer sei. Um den Preis hat sich der Förderkreis der KuKi selbst bemüht. Insgesamt gab es landesweit 67 Bewerbungen. In diesem Jahr wurden zwei Sieger ermittelt. Den Förderkreis der KuKi gibt es seit 2004. Das Gotteshaus wird seither regelmäßig für Konzertabende in anheimelnder Atmosphäre, musikalische Veranstaltungen sowie Unterricht für Kinder, Lesungen oder Erzählreihen genutzt und ist über die Grenzen Oberkrämers hinaus bekannt. Seit 2006 steht die KuKi unter der Schirmherrschaft von Kara Huber, die sich als Grundschulpädadogin und Ehefrau des Bischofs Wolfgang Huber für kulturelle Ziele im Land stark macht. hw- Oranienburger Generalanzeiger vom 28.03.09 |
AusgezeichnetKultur Förderverein der Kinderkirche wird geehrtDer Förderverein der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt wird heute in Potsdam mit dem kommunalen Kulturpreis ausgezeichnet. Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) verleiht diese Auszeichnung bereits zum elften Mal für hervorragende kulturelle Initiativen, Projekte oder Aktivitäten im Land Brandenburg. Die Laudatio übernimmt Arbeits- und Sozialministerin Dagmar Ziegler. Die SGK freut sich, mit dem Förderverein der Kultur- und Kinderkirche eine erfolgreiche ehrenamtlich getragene Kulturstätte auszeichnen zu können. Vor allem durch das Wirken des Vereins sei es gelungen, die sanierte Kirche nach dem teilweisen Rückzug der Kirchengemeinde nicht nur als architektonisches, sondern als ein von Menschen er- und belebtes Zentrum des Ortes zu erhalten . In diesem Jahr haben sich 67 Vereine, Projekte und Initiativen beworben. Außer dem Eichstädter Förderverein wird außerdem der Bürgerverein Finkenkrug ausgezeichnet. MAZ- Märkische Allgemeine Zeitung vom 28.03.09 |
Afrojazz auf dem Klavier ohne weiße TastenDie Band «African Aspects» gab am Freitag in Eichstädt ein mitreißendes KonzertDie kleine Eichstädter Kirche wurde am Freitagabend zum Schauplatz eines ungewöhnlichen Zusammenpralls zweier musikalischer Welten. Die Band African Aspects, ein Projekt der beiden in der Eichstädter Kirchengemeinde gut bekannten Musiker und Komponisten Silvia und Robert Bauer, spielte im Rahmen der Konzertreihe «Ohrenweide» eine Mischung aus europäischem Jazz und typischen afrikanischen Klängen. Klassische Instrumente wie Bass, Posaune oder Schlagzeug wurden ergänzt durch ein Balafon, ein uraltes, afrikanisches «Klavier aus Holz ohne weiße Tasten», wie Silvia Bauer meint. Beide Musikrichtungen hätten viel miteinander zu tun, erklärt Robert Bauer. Jazz komme zum Teil aus Afrika. Das Schöne daran sei, dass der Rhythmus noch wichtiger ist. «Die Musik soll in erster Linie Spaß machen und tanzbar sein», meint Silvia Bauer. Damit traf das Quintett aus fünf Berliner Musikern, die sich an der Musikhochschule Hanns Eisler kennengelernt hatten, genau den Nerv der rund 50 Gäste. Sie ließen sich von der impulsiven, lebensfrohen Stimmung der Songs wie «Pas de Lezard» (Mach dir keine Sorgen) und der imposanten Stimme von Sängerin Conny Voss begeistern und klatschten rhythmisch im Takt mit. stv- Märkische Allgemeine Zeitung vom 09.02.09 |
Jazz auf afrikanisch\"African Aspects\" spielten in der Kultur- und Kinderkirche EichstädtFiligrane Posaunensoli, treibende Bassläufe, swingende Schlagzeug-Rhythmen und ein Gesang in der afrikanischen Sprache Swahili - die Klänge, die den etwa 40 Besuchern der Kultur- und Kinderkirche am vergangenen Freitagabend präsentiert wurden, waren ungewohnt, kamen aber trotzdem gut an. Das Berliner Jazz-Quintett \"African Aspects\", bestehend aus dem Ehepaar Silvia (Schlagzeug, Balafon) und Robert Bauer (Posaune, Horn, Gesang) , Simon Bauer (E-Bass), Marcin Lonak (Schlagzeug, Vibrafon) sowie Conny Voss (Gesang), spielte in dem eineinhalbstündigen Programm insgesamt zwölf Lieder, darunter zwei Eigenkompositionen von Robert Bauer. Wie es der Name des Ensembles bereits andeutet, bot es dem Publikum eine afrikanisch angehauchte Interpretation des Jazz. \"Wir wollen damit den Einfluss afrikanischer Musik auf den Jazz zeigen\", sagte Robert Bauer. Die Gattung des Jazz, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA entstand, sei so anfangs von der afroamerikanischen Bevölkerung gespielt worden, die die musikalischen Traditionen ihrer Herkunftsländer in den Jazz einbrachte. Verdeutlicht wurde dies am Freitag durch das von Silvia Bauer gespielte Balafon. Das in Europa eher unbekannte Schlaginstrument besteht aus mehreren Holz-Klangstäben und wird auf ähnliche Weise wie ein Xylofon bespielt. So spielten \"African Aspects\" mit diesen exotischen Klängen und gaben eine bunte Mischung aus lauten, leisen, verspielten und ruhigen Melodien zum Besten. Das Pub likum honorierte die Darbietung mit kräftigem Applaus; besonders die Posaunensoli von Robert Bauer sorgten für Begeisterung. Der Abend fand im Rahmen der Eichstädter Konzertreihe \"Ohrenweide\" statt, die bis Juni des Jahres monatlich ein Konzert in der Kirche veranstaltet. Beim nächsten Mal spielt am 13. März das Dresdener Liedermacher-Duo Mara & David. - Oranienburger Generalanzeiger vom 08.02.09 |
Berliner Jazzchor in Eichstädt>EICHSTÄDT – Highlights aus der Zeit von den dreißiger Jahren bis heute präsentiert der Jazzchor «Blue Wednesday» aus Berlin in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt am heutigen Freitag. Mit Schlagzeug, Kontrabass und der Unterstützung von Jugendlichen aus der Kultur- und Kinderkirche soll der diesjährige Auftritt ein unterhaltsames Konzerterlebnis werden. Schon im vergangen Jahr überzeugte «Blue Wednesday» mit dem Dirigenten und Arrangeur Rob Bauer die Konzertbesucher in Eichstädt. «Just take that rhythm - give it everything you\'ve got» heiBt die Idee des Chores, der seine Zuhörer durch die Zeit von Swing und Jazz führt. Mit viel Liebe zum musikalischen Detail und Gesangsfreude entsteht ein abwechslungsreiches Repertoire, das sich anspruchsvoll durch die Zeiten und Stile bewegt. Am Freitag, dem 7. März 2008, um 19 Uhr singt der Berliner Jazzchor «Blue Wednesday» in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt. - Märkische Allgemeine Zeitung vom 07.03.08 |
Groove aus jungen KehlenNach einem fulminanten Auftritt des Berliner Jazzchors «Blue Wednesday» in der Kultur- und Kinderkirche in Eichstädt im vergangenen Jahr dürfen sich Besucher wieder auf ein Konzert der Jazztruppe freuen: Heute ab 19.30 Uhr singt das Vokalensemble dort Swing und Jazz der dreiBiger Jahre bis heute. Damit erfüllen die Veranstalter den Wunsch vieler begeisterter Besucher vom vergangenen Jahr. Der Chor wird zum Teil von Jugendlichen unterstützt, in der Kultur- und Kinderkirche aktiv sind. Gemeinsam mit Kontrabass und Schlagzeug sorgen sie für den nötigen Groove. - Märkische Allgemeine Zeitung vom 07.03.08 |
Jazz & Swing im ChorBlue Wednesday singen am FreitagEichstädt (WS). Am Freitag, dem 7. März, singt um 19.30 Uhr der Berliner Jazzchor Blue Wednesday in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt. - WochenSpiegel vom 05.03.08 |
Eindrücke vom heutigen PetersburgEICHSTÄDT – Eindrücke seines einjährigen Aufenthaltes in St. Petersburg möchte Norbert Nippraschk aus Neuruppin morgen ab 19.30 Uhr in der Kultur- und Kinderkirche schildern. Nippraschk hat 2006/2007 ein soziales Jahr in der russischen Stadt absolviert. Er wird von seiner Arbeit in einem Heim fur geistig behinderte Menschen berichten. Mit der Erzahlreihe ,«Land & Leute» möchte der Förderkreis ,«Kultur- und Kinderkirche» den Besuchern nicht nur touristische Eindrücke vermitteln, sondern auch menschliche Schicksale näherbringen. Es ist noch keine 100 Jahre her, da verbrachte die russischen Zarenfamilie ihr luxuriöses Leben im Palast Peterhof südlich von St. Petersburg. Rundherum herrschten Hunger und Elend. Niemand scherte sich darum. Heute erstrahlt die Stadt wieder in altem Glanz. Die Touristen strömen in Scharen in die Eremitage und die Peter-und-Paul-Festung. Edel-Boutiquen am Nevskij-Prospekt, hektisches Geschäftsleben und teure Limousinen prägen das Bild. Eine reiche Oberschicht hat sich auch in St. Petersburg etabliert. Der Unterschied zwischen Arm und Reich ähnelt dem der Zarenzeiten. In der Nähe des Peterhof-Palastes existiert eine kleineGruppe von Menschen, diean den Rand der Gesellschaft gedrückt ist. Mehr als 1000 Patienten sind in einem «Psycho-neurologischen Institut» untergebracht, es ist eher ein Aufbewahrungsort fur geistig Behinderte. In dieser Klinik hat Robert Nippraschk sein soziales Jahr verbracht. Was er unter anderem dort erlebt hat, ist am Freitagabend zu hören. - Märkische Allgemeine Zeitung vom 14.02.08 |
Die klingenden KürbisseEin hörenswerter Ausflug zur afrikanischen JazzkulturDer Erfolg ist verdient: Beim nunmehr zweiten Konzert der Reihe «Eichstadter Ohrenweide» in diesem Jahr war die Kultur- und Kinderkirche mal wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit durchweg zufriedenen Zuhörern.EICHSTÄDT – Manenberg ist ein Ortsteil von Kapstadt. Einer, in dem die Geschichte Südafrikas noch heute überdeutlich sichtbar ist. «Manenberg» heißt auch ein Song von Abdullah Ibrahim, komponiert in den 70er-Jahren. Schnell avancierte das Stück damals zu einer Art inoffizieller Hymne fur all jene, die sich gegen die Apartheid wehrten. Natürlich spielten auch die Musiker von «African Aspects» am Freitagabend in der Kultur- und Kinderkirche dieses noch heute in Südafrika überaus populäre Stück. Wie überhaupt einige Werke Ibrahims das Programm mit afrikanisch inspiriertem Jazz prägten. Karen Grunow- Märkische Allgemeine Zeitung vom 11.02.08 |
Konzert in der KircheAfrikanische Musik und JazzEichstädt (WS). Am Freitag, dem 8. Februar, spielt um 19.30 Uhr «African Aspects» in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt. Das neue Projekt der Schlag-zeugerin und Percussionistin Silvia Bauer bringt zwei musikalische Welten zusammen - den Jazz und die afrikanische Musik. Auch Stücke aus dem Jazzbereich sind im Programm, und zwar sowohl aus dem Repertoire afrikanischer Musiker wie Abdullah Ibrahim und Miriam Makeba, als auch afrika-bezogene Kompositionen amerikanischer und europäischer Jazzmusiker. Die Besetzung des Quartetts mit Balafon, Vibraphon, Schlagzeug, Kontrabaß und Baßflügelhorn ist ungewöhnlich – vielleicht weltweit einzigartig. Fur die afrikanischen Klänge und Rhythmen ist der Klang der Band aber wie geschaffen. Durch die Kombination afrikanischer und europäischer Instrumente findet die Brücke zwischen den Kontinenten auch klanglich statt. - WochenSpiegel vom 30.01.08 |
Eine lange und beschwerliche ReiseMädchen und Jungen des Kirchenkreises Oranienburg |
Mit Pauken und sechs TrompetenDas Ensemble «Zephir» aus Mainz gastierte in der Eichstädter KulturkircheEICHSTÄDT – Mit Pauken und Trompeten wurde in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt das neue Jahr begrüßt. Wobei die Betonung auf «Trompeten» liegt, die im «Trompetenensemble Zephir» die von Silvia und Rob Bauer initiierte Veranstaltungsreihe «Ohrenweide» wie jubelnde Fanfaren eröffneten. Dazu diente den sechs Bläsern und einer Schlagzeugerin die Barockkomposition «Trumpet Tune and Air» von Jeremiah Clarke (1674 bis 1707). Ein Stück, bei dessen Klang der Einmarsch von Gästen vor 300 Jahren zu einem Fest bei Hofe vorstellbar ist. Rotraud Wieland- Märkische Allgemeine Zeitung vom 07.01.08 |
Mal wieder die Ohren weiden bei königlichen LegendenKindermusical, Konzerte, Reiseberichte – Vielfalt in der KircheFür Kulturliebhaber ist die Kirche Eichstädt längst zu einem Anziehungspunkt geworden. Ein Ausblick auf die Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2008.EICHSTÄDT – Mal in die Pyrenäen, nach Sankt Petersburg oder Finnland. Mal Musik aus Schottland oder afrikanische Rhythmen. In der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt kann man reisen. Immer wieder, immer weiter. Und muss eben doch nur jenes Gotteshaus besuchen, das seit 2005 durch den Förderverein Kultur- und Kinderkirche Eichstädt zu einer Stätte gerade auch für musikalische Ausflüge geworden ist. Im vergangenen Jahr wurde erstmals die Musikreihe «Eichstädter Ohrenweide» initiiert durch Silvia und Rob Bauer. Die beiden Berliner unterrichten seit 2005 an der Kirche, vornehmlich Kinder besuchen ihre Kurse im Flöten- oder Schlagzeugspielen. Beide sind selbst Mitglied in gleich mehreren Ensembles, treten also hin und wieder in der Kirche selbst mit auf. So auch am 8. Februar, wenn Schlagzeugerin Silvia Bauer mit ihrem Quartett «African Aspects» Jazz mit afrikanischen Klängen kombiniert. Oder am 7. März: Der Jazz-Chor «Blue Wednesday», der im vergangenen Jahr schon mal die Besucher in Eichstädt begeisterte, wird von Rob Bauer geleitet. Jazz- und Swing-Songs der 30er-Jahre und bis heute gehören zum Repertoire der jungen Sängerinnen und Sänger. Eröffnet wird die Ohrenweide-Reihe heute mit dem Trompetenensemble «Zephir». Karen Grunow- Märkische Allgemeine Zeitung vom 04.01.08 |
Termine onlineKultur-Kirche Eichstädt im NetzEICHSTÄDT – Ab sofort kann das Programm der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt im Internet abgefragt werden. Zusätzlich zur eigentlichen Terminlistung finden sich Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, neben Konzerten gibt es beispielsweise auch Vorträge. Außerdem wird das musikalische Erziehungsangebot vorgestellt. Denn neben Flötenunterricht können auch Schlagzeugspielen und das Spielen diverser Blasinstrumente erlernt werden. Es gibt Chöre für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Auftrittprojekte für jüngere Kulturfreunde. Das Programm der «Eichstädter Ohrenweide», die morgen um 19.30 Uhr mit dem Konzert des renommierten Mainzer Trompetenensembles «Zephir» in ihre zweite überaus hörenswerte Saison startet, ist bereits bis Juni gelistet. - Märkische Allgemeine Zeitung vom 03.01.08 |
Musical für KinderKultur-Kirche Eichstädt im NetzEICHSTÄDT – Für Kinder von Kindern ist das Musical, das am 20. Januar in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt Premiere haben wird. «Die Legende vom 4. König» wird in der kommenden Woche in Waldsieversdorf von Kindern aus Oberkrämer und Umgebung einstudiert. Auch das Bühnenbild wird von ihnen entworfen werden. Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr. - Märkische Allgemeine Zeitung vom 03.01.08 |
Angenehmer NachklangSilvia und Robert Bauer ziehen positive Bilanz der Eichstädter Konzertreihe «Ohrenweide»OBERKRÄMER – Seit dem vergangenen Jahr geben die Musiker Silvia und Robert Bauer in der Eichstädter Kultur- und Kinderkirche Musikunterricht. Sie haben sich – mit verschiedenen Formationen – mit der Konzertreihe «Ohrenweide» bekannt gemacht. Als Musiklehrer für Kindergruppen und einzelne Schüler fühlen sich Silvia und Robert Bauer gut aufgenommen. Mit den Trommlern gibt es am Donnerstag, 5. Juli, noch ein Konzert zum Schulabschluss. Nach den Sommerferien will Silvia Bauer ihren Schlagzeugunterricht jeden Donnerstag statt wie bisher 14-tägig anbieten. Zusätzlich zu den beiden Flötengruppen will Robert Bauer eine dritte einrichten, die sich mittwochs ab 14.30 Uhr treffen soll. Auch die Blechbläser freuen sich noch über Verstärkung. Heike Weißapfel- Oranienburger Generalanzeiger vom 15.06.07 |
Ganz leise, ganz außergewöhnliche akustische MusikKonzertreihe «Eichstädter Ohrenweide» endete – zunächst:Silvia und Robert Bauer versprechen weitere Konzertereignisse EICHSTÄDT – Manchmal klingen die so unterschiedlichen Instrumente Posaune, Gitarre und Kontrabass in ihrer Ursprünglichkeit wie ein Glasperlenspiel. Manchmal begegnen sie sich im erzählend-lethargischen Rhythmus, manchmal in jazzigem Plauderton. Musik, die auch ungewöhnliche Klangbilder entwirft und zweierlei bewirkt: die Augen zu schließen und zu träumen oder den Rhythmus in leichten Körperbewegungen aufzunehmen. Rotraud Wieland- Märkische Allgemeine Zeitung vom 12.06.07 |
Grasen auf der OhrenweideRob Bauer Consort spielte Big-Band-Jazz in der Kultur- und KinderkircheEICHSTÄDT «Kommen Sie mit auf die Ohrenweide zum musikalischen Grasen», lud Erdmut Schulze die zahlreich erschienenen Gäste in der Eichstädter Kirche ein. Der Vorsitzende des Förderkreises der Kultur- und Kinderkirche versprach nicht zuviel, als er am späten Freitag einen «interessanten Abend» mit «geheimnisvoller Musik\" ankündigte. Anja Bartelt- Märkische Allgemeine Zeitung vom 12.03.07 |
Kirche als «Ohrenweide»Konzertreihe wird fortgesetztEICHSTÄDT – «BlueWednesday» ist ein ungewöhnlicher Chor. Denn die 2003 gegründete Truppe singt Jazz. Robert Bauer, Gründer und Leiter des Chores, hatte die Sängerinnen und Sänger bereits einmal in die Kultur- und Kinderkirche nach Eichstädt gelotst. Denn hier arbeiten er und seine Frau Silvia seit September regelmäßig, unterrichten vornehmlich Kinder und Jugendliche im Spielen von Blechblasinstrumenten und Schlagzeug. Karen Grunow- Märkische Allgemeine Zeitung vom 13.02.07 |
Mal die Ohren weidenSilvia und Robert Bauer bereichern die Kultur- und KinderkircheEICHSTÄDT – Sanfter Jazz läuft im Hintergrund. Dabei steht diese Musikrichtung bei Silvia und Robert Bauer unbedingt im Vordergrund: Die beiden Musiker sind in mehreren Ensembles aktiv, auch ihr eigens für die Kultur- und Kinderkirche ersonnenes Halbjahresprogramm «Eichstädter Ohrenweide» ist geprägt vom Jazz. Karen Grunow- Märkische Allgemeine Zeitung vom 23.01.07 |
Spannendes RauschenAuftakt der Konzertreihe «Ohrenweide» in Eichstädt: |
Trommeln und pustenSilvia und Robert Bauer bringen als freischaffende Künstler Eichstädter Kindern die Musik naheEICHSTÄDT – Schwarze Instrumentenkoffer in verschiedenen Größen, Trommeln und lange Reihen von CDs machen auf den ersten Blick deutlich: Dies ist ein Musikerhaushalt. Und das ist nur die halbe Wahrheit. Der schaumstoffgedämmte Probenraum mit zwei Schlagzeugen liegt direkt über der Wohnung des Berliner Ehepaars Silvia und Robert Bauer. Heike Weißapfel- Oranienburger Generalanzeiger vom 06.01.07 |
Atmosphärische Klänge in EichstädtDie Kultur- und Kinderkirche lädt zu vielen Veranstaltungen einEICHSTÄDT – Die Kultur- und Kinderkirche hat sich in Eichstädt inzwischen etabliert. Dass sich in dem Gotteshaus in ruhiger, anheimelnder Atmosphäre Musik hören oder auch lebhaft feiern lässt, hat sich über die Grenzen Oberkrämers herumgesprochen. Eine Erfahrung, auf die sich aufbauen lässt – und das hat der Förderkreis, der die vertraulich «KuKi» genannte Einrichtung betreibt, in den kommenden Monaten vor. In regelmäßigen Abständen, meistens freitags und sonnabends, finden in der Kirche wieder abendliche Veranstaltungen statt, die sowohl der Unterhaltung als auch der Bildung dienen können. Ein Faltblatt mit Einladungen von Januar bis Juni hat der Förderkreis gerade veröffentlicht. Mehrmals gibt es musikalische Abende, zu denen Silvia und Robert Bauer beitragen, die seit dem Weggang von Gisela Semper musikalische Ausbildung für Kinder und Kirchenmusik anbieten.
Wer Ohren hat, der höre!«Eichstädter Ohrenweide» ist die neue Musik-Serie überschrieben, die bereits am Freitag, 12. Januar, ihren Anfang nimmt. Elektroakustische Klangbilder werden Silvia und Robert Bauer auf Blasinstrumenten und Schlagzeug zaubern. In verschiedenen Besetzungen mit weiteren Musikern werden die beiden Berliner Musiker insgesamt sechs Mal «Ohrenweiden» bieten, darunter mit einer kammermusikalischen Bigband oder Klängen aus Latein- und Nordamerika sowie Afrika und «lauter leise Musik» mit Posaune, Gitarre und Kontrabass. Heike Weißapfel- Oranienburger Generalanzeiger vom 04.01.07 |